✎ Zeiterfassung für Steuerberater, Kanzleien & Rechtsanwälte

Ab wann wird die Arbeitszeiterfassung verpflichtend?

Bereits im Jahr 2019 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Entscheidung gefällt, dass Unternehmen in der EU zukünftig sämtliche Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter :innen aufzeichnen müssen.  Am 13.09.2022 stützte das Bundesarbeitsgericht (BAG) diese Entscheidung in einem eigenen Urteil zur Arbeitszeiterfassung. Nach dem Urteil des BAG ist die Zeiterfassung in Deutschland bereits jetzt verpflichtend. In Folge dessen hat zudem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im April 2023 einen Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt, der eine weitreichende Pflicht zur elektronischen Zeiterfassung vorsieht.  Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Referentenentwurf des BMAS sowie dem Urteil des BAG zur Arbeitszeiterfassung haben wir für Sie in einem ausführlichen Blog-Artikel zusammengestellt.

Wie profitiert eine Kanzlei von Digitaler Zeiterfassung?

Digitale Zeiterfassung bietet zahlreiche Vorteile für Steuerberater :innen und Kanzleien. Durch die Nutzung einer Zeiterfassungssoftware können Arbeitszeiten präzise erfasst und Mitarbeiter :innen-Ressourcen optimal geplant werden. Dies führt nicht nur zu einer verbesserten Produktivität, sondern auch zu einer besseren Organisation des Teams sowie eine detaillierte Analyse der Arbeitsabläufe. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, jederzeit auf aktuelle Daten zugreifen zu können – sei es vom Büro und Home Office aus oder unterwegs per Smartphone oder Tablet. Dadurch wird die Flexibilität erhöht und Entscheidungen können schneller getroffen werden.

Insgesamt lässt sich festhalten: Digitale Zeiterfassung ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg Ihrer Steuerkanzlei im digitalen Wandel. Nutzen Sie diese innovative Technologie aktiv, um Effizienzsteigerungen voranzutreiben und langfristig erfolgreich am Markt zu bestehen. Die Bewertung der Bruttolohndaten findet bereits in der digitalen Zeiterfassung statt und ermöglicht eine digitale Übertragung der Daten über einen Lohnexport (bspw. zu DATEV) ohne dass die Daten aufwendig manuell aufbereitet werden müssen. Die fehleranfällige händische Übertragung von Daten aus Excel oder gar von Stundenzetteln gehören damit der Vergangenheit an und Ihr Team in der Kanzlei kann sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren.

Wie können Mandanten-Zeiten erfasst werden?

Die Erfassung von Mandanten-Zeiten ist entscheidend für eine genaue Abrechnung der erbrachten Leistungen in einer Steuerkanzlei. In der Praxis lässt sich jedoch feststellen, dass sich Arbeitszeiten und die an Mandanten verrechenbaren Zeiten häufig voneinander abweichen.  Eine Kopplung von mandatsbezogener Zeiterfassung und Personalzeiterfassung schafft daher in den wenigsten Fällen Mehrwerte, sondern steigert die Komplexität. Daher empfiehlt es sich, die Erfassung von Mandantenzeiten für die Rechnungsschreibung weiterhin in der bestehenden Kanzlei-Software (bspw. DATEV Eigenorganisation bzw. DATEV EO) und unabhängig von der Personalzeiterfassung abzubilden.

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